Training im Appenzellerland

RR Lager 2019

Wie die Jahre zuvor fand das Rhönradlager im Schulhaus Wies, in Heiden AR statt. Die Dreifachturnhalle mit Parkettboden, Küche und Gemeinschaftsraum bietet super Voraussetzungen für ein Rhönradlager. Geschlafen wurde in Unterrichtszimmern der Schule.

Bereits einen Tag vor Lagerbeginn halfen alle Lagerteilnehmer aus Untersiggenthal beim Verladen der Räder. Sobald alle Räder auf einem Lastwagen und Anhänger fest verstaut waren, ging es auf den Weg in Richtung Heiden. Dort angekommen, mussten alle Räder abgeladen und in die Halle gebracht werden. Da es inzwischen aber regnete, wurden die Räder zuvor noch getrocknet.

Ausgebucht
Am nächsten Tag trafen die Teilnehmer ein. Mit knapp 50 Turnerinnen und Turnern waren es so viele wie noch nie. Nachdem sich alle in ihrem Zimmer eingerichtet hatten, begrüsste Jacqueline Tschann, die Lagerleiterin, die Teilnehmer und gab die wichtigsten Informationen bekannt. Ausserdem stellte sie alle Leiter vor. Zwei Trainer waren extra aus Deutschland angereist, um in diesem Lager dabei sein zu können. Anschliessend startete das erste Training. Nach einem gemeinsamen Einturnen, fanden sich die Turner in ihren Trainingsgruppen ein, in denen sie die Woche trainieren werden.

Austrainiert
Während der Woche haben die Turner ihre Fähigkeiten im Gerade-, Spiraleturnen und Sprung verbessert. Die Teilnehmer des Herbstpokals konnten ihre Küren perfektionieren. Der Wettkampf fand bereits eine Woche nach dem Lager statt. Verpflegt wurden die Teilnehmer und Leiter durch ein eigenes Küchenteam. Dieses zauberte nicht nur drei Hauptmahlzeiten auf die Teller der hungrigen Turner, sondern sorgte auch für kleine Stärkungen zwischen den Trainings.

Zweimal pro Woche stand «Extraprogram» auf dem Zeitplan. Hier wurden in ungezwungenem Rahmen turnerische Spiele gemacht und ein gemeinsamer Lagertanz einstudiert. An je einem freien Halbtag mussten die Gruppen gemeinsam Bastelaufgaben lösen sowie draussen ein möglichst lustiges/kreatives Foto schiessen. Diese Bilder wurden von einer Jury bewertet, und die Siegergruppe wurde am Abschlussabend mit einem kleinen Preis belohnt.

Auserlesen
Den Abschlussabend am Donnerstag verbrachten die Turner in komplett neuen Gruppen, die gegeneinander in verschiedenen Spielen antraten. Neben Tschoukball und Königsball ging es in einem Spiel darum, Bändel so schnell wie möglich in einem (Rhön-)Räderturm zu befestigen und anschliessend bei der gegnerischen Gruppe so schnell wie möglich wieder abzuhängen. Solche Spiele, die nur in einem Lager gespielt werden können, bereiteten den Turnern viel Freude.

Am Freitagmorgen durften alle Teilnehmer selbst entscheiden, in welcher Disziplin sie zum Abschluss nochmals turnen wollten, denn am Nachmittag musste alles aufgeräumt, geputzt und die Räder verladen werden. Als alles Nötige getan war, war bereits Zeit, Abschied zu nehmen. Eine tolle Lagerwoche war hiermit beendet.