Untersiggenthalerinnen am «International Austrian Open»

Am 16. November 2019 fanden in Salzburg die Austrian Open mit insgesamt sechs Nationen statt, darunter die Schweiz. Auch eine kleine Gruppe des STV Untersiggenthal, zusammen mit Trainerin Jacqueline Tschann und Kampfrichterin Katarina Bojic, machte sich auf den Weg in das rund 480 Kilometer entfernte Salzburgerland.

Dieser Wettkampf unterschied sich von den normalen Wettkämpfen, da nebst den bekannten Einzelstarts der Turner und Turnerinnen auch ein Teamwettkampf durchgeführt wurde. Die Schweiz (und damit unsere fünf Turnerinnen) konnte zwei Dreier-Teams stellen: Einerseits ein Jugendteam, bestehend aus Lena Krohn, Shannon Rüttimann und Cheyenne Wietlisbach, andererseits ein Eliteteam, bestehend aus Kathrin Roser, Leonie Botta und Cheyenne Rechtsteiner vom TV Liestal.

RR AustrianOpen 2019

Unsere Untersiggenthalerinnen in Salzburg (v. l.): Kathrin Roser, Leonie Botta, Cheyenne Wietlisbach, Lena Krohn und Shannon Rüttimann.

Grosse Anspannung
Am Sonntag, früh morgens um 6 Uhr, begann das Einturnen der Junioren und Juniorinnen. Durch das frühzeitige Eintreffen konnten wir pünktlich beginnen. Das Einturnen verlief effizient, schnell und unkompliziert. Daraufhin begann der Wettkampf der Juniorenklasse mit der Disziplin Spirale. Das Publikum und die Vereinskolleginnen fieberten mit den Turnern mit. Trotz leichter Nervosität und der Anspannung, sich mit den anderen Nationen (Österreich, Deutschland, Belgien, Niederlande und Norwegen) zu konkurrieren, verlief der Wettkampfstart gut für uns, auch wenn wir einzelne Stürze in Kauf nehmen mussten. 

Gute Leistungen
Direkt im Anschluss begann das Einturnen der Eliteturnerinnen. Auch dieses verlief mehr oder weniger entspannt, da sich die meisten Turnenden an die zeitlichen Vorgaben des Einturnens hielten und somit die Küren schnell und effizient eingeturnt und vorbereitet werden konnten. Auch der Wettkampf startete mit der Disziplin Spirale. Wie auch bei den Juniorinnen mussten einzelne Stürze in Kauf genommen werden. Der Sprung nahm mehr Zeit als erwartet in Anspruch, was die Zeitplanung des Wettkampfes um weitere 30 bis 60 Minuten verzögerte, doch die Turnerinnen liessen sich davon nicht beeinflussen und erturnten gute Resultate. Zum Ende des Tages, um etwa 20 Uhr, startete dann endlich die Königsdisziplin Gerade mit Musik. Trotz der späten Stunde zeigte Kathrin Roser eine hervorragende Musikkür. Und kurz nach Leonie Botta, der zweitletzten Starterin, war der Wettkampf um etwa 21 Uhr zu Ende und alles wurde für die Rangverkündigung vorbereitet.

Gold bei der Elite
Nach einer kurzen Showeinlage startete das Rangverlesen. Alle 120 Turnerinnen aus Österreich, Deutschland, Belgien, Norwegen, Niederlande und der Schweiz wurden für ihre tollen Leistungen sowie deren Teamleistungen geehrt und ausgezeichnet. In der Kategorie Junioren und bei der Elite erturnten wir mehrere Top-10-Plätze. Unser Eliteteam erreichte mit ihren Spitzenleistungen sogar den 1. Platz und gewann Gold.

Auszug aus der Rangliste
Junioren A, Mehrkampf: 6. Shannon Rüttimann. 8. Cheyenne Wietlisbach. 17. Lena Krohn.

Team-Wettkampf Junioren A: 4. Schweiz (Cheyenne Wietlisbach, Lena Krohn, Shannon Rüttimann).

Elite A, Mehrkampf: 4. Kathrin Roser. 6. Leonie Botta.

Team-Wettkampf Elite A: 1. Schweiz (Kathrin Roser, Leonie Botta, Cheyenne Rechtsteiner).