Eine lesenswerte Lektüre über ein spannendes Leben

Viele von uns kennen Günther Huber als Turnkamerad des Männerturnvereins oder als engagierten Autor der ersten Stunde für den Turn-Flash. Sowohl das Turnen als auch das Schreiben haben es ihm angetan. Dass er in seinem mittlerweile leicht bejahrten Leben viel Spannendes erlebt hat, wissen indes nur einige Eingeweihte. Nun hat Günther, der gebürtige Schwabe aus Neckartailfingen, seine spannende Lebensgeschichte in einem knapp 250-seitigen Buch niedergeschrieben. Und das hat es in sich: Kriegserlebnisse, Übersiedelung nach Kanada, Tunnelarbeiter und Sprengmeister, die Begegnung mit dem jungen Johnny Cash, die Roadtrips in den frühen 60er-Jahren nach Mexiko durch die USA und durch Kanada sowie die Geschichte, wie er schliesslich den Weg in die Schweiz fand.

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Dank seinen Tagebüchern von damals vermittelt Günther Huber den Lesern einen präzisen, kurzweiligen, süffig-amüsanten, manchmal auch nachdenklich stimmenden Einblick in seine Autobiographie. Wer sich den «Umweg über Amerika» auch einmal zu Gemüte führen möchte, sollte dringend bei Günther an die Türe klopfen. Vielleicht hat er noch ein Ausleih-Exemplar zu Hand. Es lohnt sich.